Geschichte
Das Stadtwappen zeigt ein schwarzes Pferd auf einem gelben oder goldenen Hintergrund. Der alte Begriff "Stutengarten" hat zu dem Pferdesymbol geführt.
1871 trat Württemberg als unabhängiges Königreich dem Deutschen Reich bei, welches von Otto von Bismarck durch Krieg und Diplomatie geschaffen wurde.
Nach dem 1. Weltkrieg brach die Monarchie zusammen und der Freistaat Württemberg entstand als Teil der Weimarer Republik. 1920 war Stuttgart der Sitz der deutschen Nationalregierung.
Die Anfänge
Im Jahre 950 wurde Stuttgart offiziell von Herzog Liudolf von Schwaben, einem Sohn des Kaisers Otto I., gegründet und zur Pferdezucht genutzt. Um 1300 wurde Stuttgart dann zum Sitz der württembergischen Grafen. Nachdem Napoleon das Heilige Römische Reich aufgelöst hatte, wurden sie zu Königen ernannt und Stuttgart königliche Residenz. Der Name der königlichen Familie Württembergs stammt von einem nahegelegenen Hügel, dem Wirtemberg. Auf diesem Hügel befindet sich noch heute das Mausoleum der Königin Katharina (Tochter des Zars Paul I.) und König Wilhelm I. von Württemberg.Revolution
Während der Revolution von 1848/1849 entstand in Frankfurt ein ganzdeutsches Nationalparlament, um der Spaltung Deutschlands entgegenzuwirken. Nach langen Diskussionen wurde entschieden, dass man dem preußischen König den Titel des Deutschen Kaisers anbieten wolle. Aber als die demokratische Bewegung schwächer wurde, gewannen die Prinzen Kontrolle über ihre Länder zurück. Die radikalen Parlamentarier flüchteten nach Stuttgart und wurden dort vom Militär festgenommen.
1871 trat Württemberg als unabhängiges Königreich dem Deutschen Reich bei, welches von Otto von Bismarck durch Krieg und Diplomatie geschaffen wurde.
Nach dem 1. Weltkrieg brach die Monarchie zusammen und der Freistaat Württemberg entstand als Teil der Weimarer Republik. 1920 war Stuttgart der Sitz der deutschen Nationalregierung.